Grafikbüro | Cyanotypie

Einführung

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Faszination Blau

Von der Re­pro­tech­nik zur krea­ti­ven Ent­wurfs­me­tho­de
Der Ei­sen­blau­druck ali­as die Cya­no­ty­pie ge­hört heu­te zu den noch weit­ge­hend un­ent­deck­ten Krea­tiv­tech­ni­ken. In Künst­ler­krei­sen ge­riet die Cy nie ganz in Ver­ges­sen­heit, so gibt es z. B. von Man Ray wun­der­ba­re Cya­no­ty­pi­en. Nun, da die di­gi­ta­le Fo­to­gra­fie und Bild­be­ar­bei­tung über­all ver­brei­tet ist, kann das gröss­te Man­ko der Cy, das sie Halb­ton­wer­te nur schlecht ab­bil­det, kom­plett durch eine Ras­te­rung der Ne­ga­ti­ve »um­schifft« wer­den.

In Zu­sam­men­wir­ken mit dem To­nen von Cy´s und auf ge­eig­ne­ten Pa­pie­ren ab­ge­zo­gen, kann nun von ei­nem ech­ten Edel­druck­ver­fah­ren ge­spro­chen wer­den, das ne­ben hoch­wer­ti­gen Fo­to­ab­zü­gen auf Ba­ryt­pa­pier, Li­tho­gra­phi­en oder Fo­to­tief­druck durch­aus ste­hen kann. We­gen der Ein­fach­heit des Ver­fah­rens und we­gen der güns­ti­gen Grund­stof­fe fin­det die Cy heu­te wie­der mehr An­wen­der, nicht zu­letzt we­gen der sehr gu­ten Kom­bi­nier­bar­keit mit wei­te­ren Tech­ni­ken wird sie von In­si­dern als Ent­wurf­tech­nik hoch ge­schätzt.

Ar­beit mit Kin­dern, — Un­be­denk­lich­keit des Ver­fah­rens
Weil die Cy am Son­nen­licht be­lich­tet wer­den kön­nen und mit Was­ser ent­wi­ckelt und fi­xiert, steht die Tech­nik be­son­ders für schu­li­sche Zwe­cke, aber auch be­reits in der Vor­schu­le als An­ge­bot zur Ver­fü­gung. Mit vor­be­schich­te­ten Pa­pie­ren kön­nen so spie­le­risch Grund­be­grif­fe der bild­ge­ben­den Ver­fah­ren ver­mit­telt wer­den.

Pro­fes­sio­nel­le Ab­zü­ge
Aber auch für die Grup­pe am­bi­tio­nier­ten Fo­to­gra­fen ist die Cy ein in­ter­es­san­tes Me­di­um, mit dem nach ei­ni­ger Übung hoch­wer­ti­ge mo­no­chro­me Ab­zü­ge mög­lich wer­den. So kommt für Freun­de des Ma­nu­el­len das End­pro­dukt der Bild­ar­beit wie­der aus den ei­ge­nen Hän­den, so wie es die »äl­te­ren Fo­to­freaks« aus der Dun­kel­kam­mer ken­nen.

Da­ten­quel­len und Film­her­stel­lung
Ne­ben der ana­lo­gen Ver­fah­ren ver­mitt­len wir un­ser Know-how als be­rufs­tän­di­ge Gra­fik­de­si­gner in Be­reich di­gi­ta­le Bild­be­ar­bei­tung, um das op­ti­ma­le Ne­ga­tiv für bes­te Cya­no­ty­pi­en zu er­stel­len. Prin­zi­pi­ell geht es um eine Ver­kür­zung des Ton­wert­um­fang und um eine mög­lichst sin­ni­ge Um­set­zung in Grau­stu­fen in den Tie­fen und Hö­hen, die Mit­tel­tö­ne sind un­pro­ble­ma­tisch.
Ob Han­dy, oder hoch­wer­ti­ge Voll­for­mat Ka­me­ra, auch Ne­ga­ti­ven aus den ver­staub­ten Ar­chi­ven ver­gan­ge­ner Jah­re kann so­mit zu ei­nem neu­en ad­äqua­tem »Er­schei­nen« ver­hol­fen wer­den. Manch Ei­ner nennt auch noch Ab­zü­ge aus den ers­ten Ta­gen der Fo­to­gra­fie sein ei­gen, — als Cya­no­ty­pie ent­steht da­bei ein be­son­de­rer Reiz mit dem Flair der vor­letz­ten Jahr­hun­dert­wen­de.

Be­rühm­te Cya­no­ty­pi­en: Man Ray, Anna At­ti­kas. Ge­schich­te und tech­ni­sche As­pek­te der Cya­no­ty­pie
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